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Leica Kameras

Die Leica wird seit 1925 von der Leica Camera AG, die 1886 entstand, erzeugt. Mit der Leica erfolgte der Durchbruch der Kleinbildfotografie, wie wir sie heute kennen. Ab 1909 waren genormte Filme vorhanden, deren Reststücke wirtschaftlich verwertet werden konnten. Somit lag die Konstruktion einer geeigneten Kamera nahe. Oskar Barnack baute 1913 eine der ersten Kleinbildkameras der Welt (die Ur-Leica). Ohne Oskar Barnack gäbe es also keine Leica. Und es gäbe es wohl auch keine Fotografie mit Kleinbildkameras, wie wir sie seit 1925 kennen.

Die Leica (Leica I genannt) war ein großer, nicht vorhergesehener Erfolg. Passend zum Erfolg der Kleinbildfotografie wurde 1926 der erste Diaprojektor (Uleja) für das Kleinbildformat entwickelt.

Die erste Leica I verfügte über ein fest eingebautes Objektiv. Sehr bald waren aber die Objektive über ein Wechselgewinde austauschbar (Schraubleica).

Mit den Leica Kameras etablierte sich das Kleinformat 24×36 mm. Im Vergleich zu den sonst erhältlichen Kameras mit Rollfilm oder den sperrigen Großformatkameras konnten sie sehr viel leichter transportiert und schneller eingesetzt werden. Dieser Vorzug wurde zuerst von Künstlern und Journalisten erkannt. Es entwickelte sich eine neue Art dynamischer Reportage Fotografie. Leica Kameras wurden weltweit vielfach nachgebaut oder kopiert. Eine der ersten ernsthaften Konkurrenzfirmen war Zeiss-Ikon.

Leica Objektive haben eine hohe optische und mechanische Qualität. Kameras, Objektive und Zubehör aus mehreren Jahrzehnten lassen sich untereinander kombinieren. Es existiert eine große weltweite Sammlerszene für Leica Kameras, für die exklusiv Sondereditionen gefertigt werden.